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Umweltscouts für Gelsenkirchen

Wir sind die Hansaschule
Sozial genial – Fortführung des Projekts Kreativgarten zusammen mit dem Stadteilbüro Schalke Nord
Ansprechpartner: Susanne Boritzki
Projektpartner: - Stadtteilbüro und weitere Netzwerkpartner aus dem Quartier
Zeitraum: ab August 2026
Schülergruppe: 11 Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe

1.Die Projektidee.
Seit Beginn des Schuljahrs 2024 helfen die Schülerinnen/Schüler der Mittelstufe der Hansaschule 2 ehrenamtlich bei der Gestaltung des Kreativgartens im Stadtteil Schalke Nord (sozialer Brennpunkt). Der Kreativgarten hat eine Fläche von über 2500 Quadratmetern und befindet sich auf dem ehemaligen Schachtgelände der Zeche Graf Bismarck. Aus der ehemaligen Brachfläche soll ein lebendiger Ort für Begegnung, Erholung und Gemeinschaft werden. Ein inklusiver und integrativer Raum, an dem alle Menschen, die in diesem Stadtteil leben, arbeiten und zur Schule gehen, sich mit Respekt begegnen und wohlfühlen.

2. Beteiligung der Schülerinnen und Schüler
Im letzten Schuljahr wurden die Schülerinnen und Schüler mit dem Umweltdiplom ausgezeichnet (siehe Anhang) An den zwei Tagen der Nachhaltigkeit haben die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Auszubildenden der Bäckerei Malzer und Schülerinnen und Schüler anderer Schule zusammen im Kreativgarten verschiedene Arbeiten übernommen.

3. Das Projekt bezieht sich auf folgende gesellschaftliche Themen:
- Gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben durch Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen.
-Vermittlung und Stärkung von sozialen Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schüler als Vorbereitung auf den Berufs- und Lebensweg.
-Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit fördern die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhalt in der Gesellschaft und stärken die demokratischen Werte.
- das freiwillige Helfen erweitert die sozialen Kontakte der Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen das Gefühl gemeinsam mit anderen etwas Wichtiges zu schaffen.

4. Verankerung des Projekts im Stundenplan:
An einem Wochentag treffen sich die Schülerinnen und Schüler in Begleitung einer Lehrkraft im Kreativgarten im Stadtteil Schalke Nord
Das Projekt wird im Rahmen des Fachs Arbeitslehre angeboten.
5. Reflektion und Evaluation des Projekts:
- im Anschluss an einen Projekttag findet eine kurze Reflexionsrunde zusammen mit den Schülerinnen und Schüler und den Mitarbeitern des Stadtteilbüros statt.
- auftretende Fragen werden nachfolgend im Unterricht vertiefend besprochen. Planung von Arbeiten im Kreativgarten.

6. Wertschätzung und Anerkennung im schulischen Kontext:
Die Schülerinnen und Schüler zeigen durch ihre Arbeit außerhalb der Schule, dass sie sich auf das Leben nach der Schule vorbereiten. Sie können ihre gelernten Fähigkeiten und Kompetenzen im Sinne von Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung im realitätsnahen Arbeitsfeld unter Beweis stellen. Die Aufgabenstellung und das Ziel des Projekts sind für die Schülerinnen und Schüler deutlich erkennbar, sie sind bei der Planung und Durchführung beteiligt und haben so die Möglichkeit sich als handelnde und erlebende Menschen zu verwirklichen.




Beet
Neu angelegte Beet der Mittelstufe 3


Beton
Betonarbeiten der Mittelstufe 3 für den Kreativgarten


Klangturm
Der Klangturm von der Mittelstufe 3 gebaut


Urkunde
Urkunde eines Schülers der Mittelstufe 3








Diese versteckte Oase in Gelsenkirchen ist offen für alle
Auf dem Gelände des Sozialwerks St. Georg an der Uechtingstraße in Gelsenkirchen befindet sich der „Kreativgarten“, eine grüne Oase, offen für jedermann.

Der Kreativgarten ist gleichermaßen Begegnungsort wie grüner Kreativort sowie Experimentierfeld. Davon ist Alexander Libera, Mitarbeiter des Sozialwerks St. Georg überzeugt. 
Ein Garten ist so viel mehr als nur ein Stück Grünland. Er ist nicht nur Lebensraum für
Tiere und Pflanzen, sondern auch für uns Menschen. Davon ist Alexander Libera vom Sozialwerk St. Georg überzeugt. Der Projektkoordinator des „Kreativgartens“ in Schalke wünscht sich einen offenen und inklusiven Raum, der für alle Leute frei zugänglich ist, der ihnen den Anbau von Obst und Gemüse ebenso erlaubt, wie hier einfach nur ihre Freizeit zu verbringen, vielleicht ein Familienpicknick zu machen oder ganz für sich ein gutes Buch zu lesen. Im Rahmen des Projektes „Umweltscouts für Gelsenkirchen“, gefördert von der Aktion Mensch, hat er vor zwei Jahren begonnen, diesen Ort zu entwickeln – auf 2.500 Quadratmetern Brachfläche am früheren Schacht Graf Bismarck.
„Vor zwei Jahren war hier noch gar nichts“, erzählt er und freut sich, dass seither durch die Kooperation mit etlichen Akteuren mehrere große Hochbeete entstanden sind, dazu ein Barfußpfad für die Sinne oder auch ein Insektenhotel. Dass dieses recht gut angenommen ist, davon zeugt das muntere Treiben an einer Lavendel-Insel: Auf recht kleiner Fläche kann man unzählige Hummeln sehen, brummt und summt es an diesem Vormittag laut.
Auszubildende bauen Beete und Rhabarber an
Ein wichtiger Kooperationspartner ist die Firma Malzers. Deren Auszubildende, erzählt Alexander Libera, kommen regelmäßig zu Aktionstagen her und schaffen dann richtig viel. Sie hätten etwa die meisten der bunten Hochbeete gebaut. Und sie erleben hier nachhaltige Kreisläufe. „In einem der von ihnen gebauten Beete haben die
Auszubildenden Rhabarber angebaut und diesen dann auch geerntet. In der Backstube haben sie ihn zu Kuchen verarbeitet und den dann unserer hauseigenen Kita übergeben.“
Um mehr Aufmerksamkeit für diesen recht versteckten Ort am Rande von Schalke-Nord und in relativer Nähe zur Autobahn zu erreichen, arbeitet man auch mit der IGA zusammen, der Internationalen Gartenausstellung, die 2027 zum Teil in Gelsenkirchen stattfindet und das größte Gartenfestival der Welt ist. Der „Kreativgarten“ ist hier gelistet und nimmt regelmäßig teil an Tagen der offenen Gartenpforte. Denn Alexander Libera wünscht sich noch viel mehr Menschen, die in dieses Gartenprojekt einsteigen, denkt dabei auch an jene, die sich vielleicht ein eigenes Hochbeet wünschen zum Anbau von Gemüse, jedoch keinen eigenen Garten haben. „Wir suchen Leute, die Lust haben auf dieses Projekt, die sich kreativ einbringen. Deswegen heißt es ja Kreativgarten.“

Haben die Kinder der Hansaschule gebaut: einen Klangturm.© FUNKE Foto Services | Thomas Gödde




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Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext.
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